Softdrinks machen doof und krank

Montag, 5. Dez. 2016.

Der Winter zeigt sich mit Kälte bei minus 8°Celsius und mit starkem Frost.  Trotzdem ging ich auf zwei Rundgänge, musste aber Fäuste machen in meinen gepolsterten Fingerhandschuhen, damit meine Finger nicht unterkühlen.   Ich erfreute mich an den schönen Aussichten in die Umgebung und in die Berge und hatte genug Zeit zum denken.  

So kam mir die Idee, nun endlich einmal zwei spezielle Seiten in meinem Web zu kreieren, die sich mit den Themata "Rauchen" und "Softdrinks" befassen.   Da liegen doch überall nicht nur Zigaretten- packungen und Zigarettenstummel herum, sondern auch Softdrinkbüchsen.  Hier meine Sammlung:

Ich machte ja schon beim Bundesrat einen Vorschlag, dass er ein Littering- Gesetz einführt, mit wel- chem Leute empfindlich bestraft werden können, wenn sie Abfall einfach wegwerfen statt korrekt zu entsorgen.  

Wenn auf diesen Büchsen ein Depot von mindesten einem Franken verlangt wird, kann dieses Um- weltproblem sicher stark reduziert werden,  Denn wer schmeisst eine Büchse einfach weg, wenn er am Kiosk einen Franken dafür erhält, wenn sie ausgetrunken ist ?   Oder sonst erhält halt der Finder diesen Franken, wenn er die Büchse vom Wegrand oder aus der Wiese holt und zurück gibt.  Da wä- re ich glücklich gewesen, wenn ich für diese schon weit über zweihundert aufgelesenen Büchsen das Depot von einem Kiosk erhalten hätte !

Aber eben, diese Büchsengetränke machen offensichtlich doof und krank wie man auch im Internet lesen kann:

Schon eine Dose Cola am Tag erhöht Diabetes-Risiko

Wie ernst dieses Problem ist, zeigt eine aktuelle britische Studie. Forscher vom Imperial College London haben herausgefunden, dass das Trinken von nur einer Softdrink-Dose pro Tag bereits das relative Diabetes- Risiko um rund einen Fünftel erhöht. Forschungsleiterin ­ Dr. Dora Romaguera fordert darum: "Klar ersichtliche Botschaften über die schädlichen Wirkungen sollten an die Bevölkerung weitergegeben werden." 

Softdrinks - von Coca-Cola über Limonade bis Eistee - sind im Grunde genommen nichts Anderes als künstlich aromatisiertes Wasser mit Unmengen von aufgelöstem Zucker. Und sie können in gros- ser Menge zu sich genommen werden, ohne dass man sich dessen unbedingt bewusst ist. 

Überraschenderweise entdeckten die Forscher auch bei künstlich gesüssten Getränken eine Verbin- dung zu erhöhtem Diabetesrisiko Es zeigte sich jedoch, dass es verschwand, sobald der BMI* berücksichtigt wurde. Vereinfacht gesagt: Bei schlanken Menschen bringen künstlich gesüsste Soft- drinks kein erhöhtes Diabetesrisiko, bei Übergewichtigen jedoch schützen sie nicht davor.

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Das bewirken Energy Drinks in unserem Körper

Dass Energy- Drinks ungesund sind, ist kein Geheimnis - eine neue Grafik zeigt jedoch wie schäd- lich sie tatsächlich sind.

Zuerst zeigte man uns wie schädlich Coca Cola und Cola light für unsere Körper sind, nun haben wir eine Infografik, die uns noch einmal deutlich macht, was in einer Stunde Energy Drinks wie Red Bull mit unserem Körper anstellen.

Die Grafik der Seite personalise.co.uk zeigt genau was 10 Minuten nach dem Trinken von Energy Drinks passiert - nach 15-45 Minuten, nach 30-50 Minuten, nach einer Stunde, nach fünf Stunden, 12 Stunden und schließlich nach 24 Stunden. In den ersten zehn Minuten schießt unser Blutdruck in die Höhe - in den letzten 12 bis 24 Stunden nach dem Trinken treten sogar Entzugserscheinungen wie Kopfweh, Gereiztheit und Verdauungsstörungen wie Verstopfung auf.

Energy Drinks sind reich an Zucker und vielen anderen ungesunden Extras wie zum Beispiel Taurin. Zudem schädigen sie unsere Zähne, weil die Kombination aus Kohlensäure und Zucker eine ideale Mischung ist den Zahnschmelz zu ruinieren.  Eine deutlich gesündere Alternative als zuckerreiche Energy Drinks sind Kaffee und Tee, sowie einige Minuten Ruhe oder eine kurze Schlafpause.

Wie Energy Drinks auf uns wirken 1/5

0-10 Minuten:  Es dauert etwa zehn Minuten bis das Koffein den Blutstrom erreicht. Nun fangen Puls und Blutdruck an zu steigen.

15- 45 Minuten:  Jetzt fühlt man sich "wacher" weil der Koffein-Level im Blut seinen Gipfel erreicht hat.

30- 50 Minuten:  Das Koffein wurde absorbiert, die Leber absorbiert nun mehr Zucker.

60 Minuten:  Der Körper beginnt einen Zucker-Abfall zu erleben, auch das Koffein hört auf zu wirken, die Energie nimmt ab und man fühlt sich müde.

12- 24 Stunden:  Menschen die regelmäßig Koffein in Form von Kaffee oder Energy Drinks zu sich nehmen könnten spätestens jetzt anfangen Entzugserscheinungen zu verspüren. Der Körper hat sich an die regelmäßige Dosis gewöhnt und verlangt sie wieder. 

Diese äussern sich in Kopfweh, Verstopfung, Stimmungsschwankungen.

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Und eben:  Wer diese Getränke regelmässig konsumiert, wird zu einem unbewussten Umweltschän- der durch das Wegwerfen der Büchsen, egal wo.

Heute Sonntag, 11.Dezember ging ich wieder auf einen grösseren Rundgang dem Glenner nach durch den Wald hinauf bis zur Strassenbrücke, dann zurück nach Ilanz am Rande der Valserstrasse.
Und was muss ich da wieder sehen ?  Vier Getränkebüchsen am Strassenbord mit der Aufschrift
"Red Bull"  Offenbar einfach aus dem Autofenster hinaus geworfen.  WER macht sowas ? ? ?

Ich las die Büchsen auf und entsorgte sie ein paar hundert Meter weiter in einer Mülltonne.

Mich empört sehr, dass es Leute gibt, welche die leer gesoffenen Büchsen einfach wegwerfen, egal wohin.   WER wird einmal solchen Müll auflesen und korrekt entsorgen, wenn ich dies nicht mehr mache ?   Ich habe gerade letzthin mit einem Gemeindearbeiter über diesen Littering- Müll gesproch- en. Er beschwerte sich auch über diese Unsitte, welche ihnen viel und oft gefährliche Zusatz- Arbeit macht.

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Eggenfelder"  ( Opus 59 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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