173   Ein segensreicher Sonntag

2. April 2017

Heute wurde ich von meinen Musikengeln im Schlaf besucht, die mir eine ganze Reihe von Melodien durchgaben, im Stile von "Moller- Durer".  Dies sind Melodien, die alle acht Takte von Moll zu Dur wechseln und dann wieder zurück von Dur zu Moll.  Diesmal habe ich mir aber nicht die Mühe genommen diese Melodien mit dem Notationsprogramm "Capella" in den Computer einzutippen, denn ich wollte ja heute Sonntag wieder zum Gottesdienst gehen in die reformierte Kirche.

Dies ist ein Bild vom eindrücklichen, schönen Kirchenraum mit einer alten Orgel auf der Empore im Chor:

Da war Astrid Weinert, eine junge, flotte Pfarrerin, welche die Gottesdienstbesucher am Kircheneingang begrüsste und nach einem wuchtigen Eingangsspiel der schönen alten Orgel mit einer eindrücklichen Predigt begann.  

Es waren nur wenige Besucher des Gottesdienstes in der Kirche, aber die Pfarrerin füllte den Raum mit ihrer kräftigen Stimme.   Ich setzte mich ganz allein in die drittvorderste Bankreihe, nahe der Kanzel.   So konnte ich trotz meinen Hör- problemen die Pfarrerin verstehen, oft mit Blickkontakt.

Der Gottesdienst wurde mit drei Liedern aufgelockert, die wir zusammen sangen.  Und zum Schluss des Gottesdienstes spielte die Organistin nochmals ein eindrückliches Ausgangsspiel, nach dem ich zur ihr auf die Orgelempore hinauf ging und ihr für das gekonnte Orgeln gratulierte.

Am Ausgang der Kirche stand die Pfarrerin und verabschiedete sich persönlich von allen Gottesdienstbesuchern.  Ich sprach sie an und wir kamen in ein ausgiebigeres Gespräch, in dem ich ihr empfahl auch einmal das Thema "Schutz- engel" in einer Predigt zu behandeln und auch das Thema "Fluchen".  Über beide für mich sehr wichtige Themen habe ich extra Seiten erstellt in meinem Internet- Web www.sirianer.ch.

Wir fühlten eine starke Verbundenheit im Denken, und so durfte ich die Pfarrerin zum Abschied sogar umarmen u.  küs- sen.    Aus diesem schönen Gottesdienst konnte ich wieder recht viel Kraft schöpfen zum Durchhalten in meiner schwie- rigen Zeit als Justiz- und Bankenopfer, bis ich mein Schicksal wieder in meine eigenen Hände nehmen darf und kann.

Dann ging ich noch zur Freien christlichen Gemeinschaft an ihren Gottesdienst u. anschliessend an ihre kleine Verpflegung in geselligem Kreis.

Danach machte ich noch einen Spaziergang über den Feldweg zur Eisenbahnbrücke, wo ich auf dem Fussgängersteg den Vorderrhein überqueren konnte und auf der anderen Seite wieder zu meiner Mansarde gelangte.

Nach einem kleinen Mittagessen legte ich mich noch für eine gute Zeit ins Bett für eine wohltuende Siesta.

Um 15 h ging ich dann noch auf einen Rundgang hinauf zur Ruscheinerstrasse, wo ich seinerzeit den Verkehr regelte, dann die Strasse ein Stück weit hinunter bis zum Waldweg, auf dem ich bis Schnaus wandern konnte, mit einigen Ras- ten auf Ruhebänken.

Auf dem Rückweg unten auf der alten Oberalpstrasse begegnete ich wieder dem schwarzen Hund, der bei einem Haus in  der Wiese lag und sofort aufmerksam wurde als er mich kommen merkte.  Ich ging wie gewohnt zu ihm, sprach in an und kraulte ihn kräftig den Rücken und streichelte ihm über den Kopf, was er sehr genoss, sich auf die Seite legte und gähnte, wie man hier sieht:  

Und dann ging ich weiter Richtung Ilanz, wobei ein recht starker Ostwind meine beiden Ohren empfindlich abkühlten, sodass ich an einer windgeschützten Stelle im Buswartehäuslein eine kleine Rast machte um die Ohren aufzuwärmen.  Von dort war es noch etwa 1 1/2 Km bis zurück in meine Mansarde, wo ich mich erst noch an den Computer setzte um nachzuschauen was für Neuigkeiten zu erfahren sind ( weil ich ja keine Zeitung abonniert habe ).

Anschliessend bereitete ich mir ein kleines Abendessen und genoss es.  Nun ist es Zeit für eine herrliche warme Dusche und für die Nachruhe.   Das wär's für heute.

Mit liebem Gruss und mit meinen besten Wünschen für viel Spass in meinen Webseiten, 

Thyl Steinemann

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