180   Naturverbundenheit

Dienstag 25. April 2017

Nach dem Zmorge und einiger PC- Arbeit ging ich an die Valserstrasse und machte Autostopp.  Ich musste mich wieder recht lange gedulden, bis ein Auto anhielt und mir der junge nette Autofahrer erlaubte einzusteigen und bis Vals hinauf mitzufahren.

Wir unterhielten uns recht gut und ich genoss wieder die Fahrt auf der anspruchsvollen Valserstrasse durch die impo- sante Glennerschlucht.

In Vals angekommen ging ich zur VALSER WASSER Industrieanlage und sah, dass mein bekannter Chauffeur darauf wartete, dass sein Leergut ausgeladen und grosse Palletten mit Valserwasser eingeladen wurden von einem Gabel- stapler.

Als der Lastwagen voll war, der Chauffeur einstieg, sich das Tor öffnete und er hinaus fahren konnte, signalisierte ich ihm, dass ich gerne wieder mit ihm nach Ilanz runter fahren möchte, was er sofort begriff und anhielt, so dass ich die Führerhaustür rechts öffnen und auf den Beifahrersitz hinauf klettern konnte.

Ich begrüsste den Chauffeur Klaus herzlich und dankte ihm, dass er mich wieder mitfahren lässt, was ich sehr genoss.

Er steuerte seinen Lastwagen lässig und souverän um all die vielen Kurven, dass ich ihn nur bewundern konnte.

Um 10h waren wir wieder in Ilanz, wo ich Klaus herzlich dankte und alles Gute wünschte, das Fahrzeug verliess und wieder zurück in meine Mansarde gehen konnte.  Dort blätterte ich noch die Coop Zeitung durch und ging dann wieder auf einen Rundgang zum Waldweg von der Ruscheinerstrasse nach Schnaus.

Unterwegs sah ich plötzlich auf dem Weg eine grosse Blindschleiche.  Ich nahm sie auf in meine linke Hand und strei- chelte sie einige Minuten mit meiner rechten Hand;

Das Schlängelein schien meine liebevolle Zuwendung zu geniessen und so kam mir der Gedanke dieses Schätzchen in den Mund zu nehmen und zu fotografieren:

Natürlich machte ich dies mit äusserster Sorgfalt um das Schlängelein in meinen Zahnlücken niemals zu verletzen.  Aber sogar dies schien ihm zu gefallen, denn es verhielt sich ganz ruhig ohne sich zu bewegen.  Dann setzte ich es an einer mir geeigneten Stelle wieder ins Gras neben dem Weg und ging weiter bis Schnaus, wo ich auf der langen Bank eine Pause machte wie üblich.    

Bei Wikipedia findet man über "Blindschleiche" folgende Erklärungen:

Die Blindschleiche (Anguis fragilis) ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen (Anguidae). In Mitteleuropa gehört sie zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien. Mit ihrem beinlosen, langgestreckten Körper gleicht sie einer Schlange und wird auch oft für eine solche gehalten. Dieses Missverständnis spiegelt sich sogar im wissenschaftlichen Gattungsnamen wider, den ihr Carl von Linné gegeben hat (lateinisch anguis = „Schlange“; das Artepitheton fragilis bedeutet „zerbrechlich“). Wichtige Unterscheidungsmerkmale zu den Schlangen sind das leichte Abbrechen des Schwanzes, sowie das für alle Schleichen typische Vorhandensein von beweglichen Augenlidern und äußeren Gehöröffnungen, wenn auch letztere durch Schuppen verdeckt sind.

Ein anderer verbreiteter Irrtum ist, dass die Blindschleiche gemäß der Artbezeichnung blind sei. Der deutsche Name wird aber auf das Althochdeutsche plintslîcho zurückgeführt, was nach allgemeiner Auffassung so viel wie „blendender/blinkender Schleicher“ bedeutet und sich auf das Glänzen der glatten Schuppenhaut sowie die typische Fortbewegung beziehen dürfte. Andere, heute nicht oder kaum mehr gebräuchliche Bezeichnungen lauten Haselwurm und Hartwurm.

Die Blindschleiche wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Reptil des Jahres 2017 gekürt.

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Nach diesem reizvollen Erlebnis ging ich den Feldweg weiter Richtung Rueun und hinunter auf die alte Oberalpstrasse und auf dieser zurück Richtung Ilanz.   

Bei Aldi fragte ich einen Autofahrer ob ich mit ihm bis Ilanz mitfahren darf, was er mir gerne bewilligte.  Und so wurde ich den letzten Kilometer bis in die Nähe meiner Mansarde geführt, wo ich mich herzlichst  für die Mitfahrbereitschaft bedankte und ihm alles Gute wünschte.

Nun war es Zeit für ein kleines "Zmittag" und nachher für eine erholsame Siesta im Bett bis halb Vier.

Dann ging ich noch zum Bürocenter nach Ilanz, wo mir mein Freund Peter die gemachten Bilder von der Kamera- Speicherkarte auf einen Memorystick hinüber lud, so dass ich die Bilder jetzt auf meinen Computer hinauf laden und bearbeiten konnte.  Hier oben sind die markantesten zwei Bilder.

Inzwischen ist es wieder Zeit für Feierabend, eine warme Dusche und für die Nachtruhe und für schöne, reale Träume.

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Mit liebem Gruss und mit meinen besten Wünschen für viel Spass in meinen Webseiten, 

Thyl Steinemann

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