40 Wohnungen rauchfrei

Heute sah ich im Internet eine super Meldung:

In diesen Wohnungen sind Raucher unerwünscht: 

Wer hier einzieht, hat ausgeraucht:  Erstmals vermietet eine Zürcher Genossen- schaft neue Wohnungen nur an Nichtraucher.

Die Baugenossenschaft Schönheim (BGS) hat ihre Siedlung Eyhof in Albisrieden saniert und erneuert.  90 Zweieinhalb- bis Fünfzimmerwohnungen, die alle bereits vermietet sind.

Eines der Gebäude ist speziell und zieht die Aufmerksamkeit auf sich: 

Haus A, dessen 40 Wohnungen ausschliesslich für Nichtraucher bestimmt sind.   Für alle Freunde des Glimm- stängels gilt dort striktes Rauchverbot, und zwar nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Treppenhaus, auf dem Balkon und in der Tiefgarage.

«Unser Nichtraucherhaus stiess bei der Vermietung auf ein riesiges Interesse», sagt Rolando Verardo, Präsident der Baugenossenschaft Schönheim. «Wir hätten problemlos drei solche Häuser bauen und vermieten können.»

Zuerst Verwarnung, dann Kündigung

Auf keinen Fall wolle man mit diesem Angebot die Raucher diskriminieren, sagt Verardo. Aber in den vergangenen Jahren seien bei der BGS-Mieterschaft immer wieder Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern aufgetreten. «Als Genossenschaft versuchen wir mit einem neuen Ansatz, dem Nichtraucherhaus, ein aktuelles Problem anders anzugehen.»

Was geschieht, wenn der Mieter sich nicht ans Rauchverbot hält oder später zu einem Raucher wird? «Alle Mieter haben eine Nichtrauchervereinbarung unterschrieben, die ein fester Bestandteil des Mietvertrags ist. Wer dagegen verstößt, wird zuerst verwarnt», sagt der BGS-Präsident. Wer wiederholt das strikte Rauchverbot missachtet, dem wird der Mietvertrag gekündigt.

Sollte ein solcher Fall tatsächlich einmal eintreten und der Mieter die Kündigung bis vors Bundesgericht anfechten, ist laut Verardo noch offen, wie es dann ausgehen wird. «Meines Wissens gibt es zu einem solchen Fall in der Schweiz noch kein Urteil», sagt er. Die Baugenossenschaft gibt sich aber zuversichtlich, dass eine solche Kündigung einer gerichtlichen Prüfung standhalten würde. «Wir haben die Rechtsgrundlage im Vorfeld sorgfältig abgeklärt.»

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BRAVO !    Thyl Steinemann

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