195    Postauto gestoppt nach Vals

Samstag, 24.Juni 2017

Heute fand wieder der Ilanzer Wochenmarkt statt, an den ich meinen schweren Instrumentenkoffer schleppte und das Feldstühlchen und mit musizieren begann an der Wand des Markthauses.

 

Nur ganz wenige Leute kamen zu mir u. gaben mir eine kleine Spende.  Immerhin konnte ich wenig- stens interessante Gespräche führen und den Leuten mein Kärtchen geben mit der Empfehlung meine umfangreichen, hoch interessanten Webseiten zu besuchen. Total erhielt ich 7.- Fr. Spenden

Nach einer Stunde verleidete es mir weiter zu musizieren, wenn sich die Leute nicht für meine Musik interessieren, darum schleppte ich meinen Instrumentenkoffer u. das Feldstühlchen zurück in meine Mansarde.

Dann begab ich mich an die Valserstrasse bei der Abzweigung nach Obersaxen ( vor der grossen Tanne, links vom grossen weissen Gebäude ) und begann zu "stöpplen".  

Aber alle Fahrzeuge brausten an mir vorbei, auch wenn sie genügend Platz für mich hätten.  Nun kam das Postauto, das ich stoppte und fragte den Führer flüsternd ob ich als "Autostöppler" gratis mitfahren darf bis Vals.  Der nette Chauffeur erlaubte mir dies, aber "auf mein Risiko" wenn allenfalls eine Kontrolle stattfindet.  Dann riskiere ich eine Busse von 100 Franken.   Ich nahm dieses Risiko in Kauf, denn schliesslich begleiten mich ja meine lieben Schutzengel u. diese werden sicher dafür sorgen, dass keine Kontrolle stattfindet.  Und so konnte ich die interessante Fahrt nach Vals durch die Glennerschlucht richtig geniessen, 

Beim VALSER WASSER Zentrum in Vals dankte ich dem Chauffeur ganz herzlich für seine Bereit- schaft mich mitfahren zu lassen ohne Billet und machte ihm ein Kompliment für seine perfekte Fahr- weise mit dem grossen Gefährt an allen schwierigen Stellen vorbei und stieg aus.

An der üblichen Stelle vor dem VALSER WASSER Zentrum begann ich wieder zu stöpplen in der Hoffnung, dass eine nette Person in einem rauchfreien Auto anhält und mich wieder bis Ilanz hinun- ter mitfahren lässt.  Ich musste mich wieder recht lange gedulden, denn alle Fahrzeuge brausten an mir vorbei bis endlich nach fast einer halben Stunde doch ein Fahrzeug anhielt und mich ein netter Portugiese bis Ilanz runter mitfahren liess.  Er fuhr sehr rasant, aber gekonnt und sicher die teilweise recht schwierige Strasse hinunter. So war ich kurz vor elf Uhr wieder in meiner Mansarde und ging noch zur Post um einen eingeschriebenen Brief abzuholen ( eine Betreibungs- Androhung ).

Nach einer kleinen Mittagsmahlzeit legte ich mich wie üblich für eine Siesta aufs Bett, während ich die Mansarde lüftete, denn die Temperatur im Zimmer betrug 28°C, viel zu warm.

Am Nachmittag ging ich zu Fuss die Bachtreppe hoch zum Kloster, dort einen steilen schmalen Waldweg hinauf bis zur Ruscheinerstrasse, wo ich wieder stöppelte bis ein netter Mann anhielt und mich bis Ladir hinauf mitfahren liess.  Dort spazierte ich auf dem Falera- Wanderweg ein Stück weit bis zur ersten Ruhebank, wo ich eine Pause machte und die Aussicht genoss.  

Dann ging ich wieder zurück zur Ladirerstrasse und hoffte, dass eine nette Person anhält und mich mitfahren lässt nach Ilanz hinunter.  Aber leider hielt niemand an und so stoppte ich das Postauto als dieses herunter kam und bezahlte das Billet bis zum Albertushof hinunter zur halben Taxe.

Von dort ging ich nun die schmale Strasse hinunter bis nach Ilanz, visavis des Hauses "Maler Tisch- hauser", wo sich meine Mansarde befindet.

Nach einer erholsamen Siesta mit Lüftung des Schlafzimmer bereitete ich mir ein kleines Abendes- sen und begab mich nachher an den Computer um zu sehen was es für Neuigkeiten gibt und um diese neue Seite im Web www.sirianer.ch zu erstellen.

Damit wird es wieder Zeit für eine warme Dusche u. für die Nachtruhe im Bett.  Das wär's wieder für
heute.          Alles Gute
und viel Spass mit meinen Webseiten !
 

    Thyl Steinemann

 <<<<<< O >>>>>>

> Nächste Webseite