206    Ein weiterer BÜGA- Reisetag

Mittwoch, 19. Juli 2017

Heute entschloss ich mich wieder einmal nach Zervreila zu fahren mit dem Postauto.  In Zervreila an- gekommen knipste ich ein Bild vom schönen Restaurant, neben dem links eine Reihe Trottinets steh- en, die man mieten kann.

Ich ging also rein  ins Restaurant und fragte nach einem Trottinet.  Da kam eine junge nette Servier- tochter und befreite mir ein Trottinet, das mit einem Seil gesichert war.  Ich nahm dieses, stieg auf und prüfte die Funktion der beiden Handbremsen:  o. k. !

Nun rief ich meine Schutzengel an und bat sie mich auf der Fahrt nach Vals zu begleiten und mich vor einem Sturz zu schützen.

Also konnte ich losfahren auf die rassige, aber stellenweise sehr gefährliche Tour auf der Strasse hinunter nach Vals.   Dort wo die normale Strasse ins lange Tunnel geht, zweigte ich nach links ab auf die alte Strasse ausserhalb des Tunnels, die aber stellenweise in sehr schlechtem Zustand ist, fast wie ein Bachbett mit Löchern und Steinen.

 

So musste ich meine Geschwindigkeit den Strassenverhältnissen genau anpassen um einen Sturz zu vermeiden und manchmal nur im Schritttempo fahren.  Auf dieser alten Strasse hat es auch Tun- nels, die aber ein wenig beleuchtet sind. 

Hier ein Bild von schönen farbigen Felsen neben der alten Strasse:

Wo man nach dem langen Tunnel wieder auf die neue Strasse kommt, konnte ich stellenweise ganz rassig fahren bis über 50 km/h.  Ich musste aber rechtzeitig wieder bremsen wenn Unebenheiten auf der Strasse kamen oder enge Kurven um die man nicht sehen konnte wegen der Felswand.  
Da könnte einem auch ein Fahrzeug entgegen kommen, was auch öfters der Fall war. ich aber immer gut ausweichen konnte, weil ich an unübersichtlichen Stellen nicht zu schnell fuhr.

Und hier machte mir oberhalb von Vals ein Strassenarbeiter ein Bild von mir:

Ich genoss diese anspruchsvolle, rassige Fahrt mit dem Trottinet sehr und gelangte endlich ins Dorf Vals auf den Dorfplatz, wo ich neben der Glennerbrücke das Trottinet abstellen konnte und zu Fuss weiter ging bis zur nächsten Postauto- Haltestelle, wo ich mit Autostopp begann, da das nächste Postauto erst in einer Stunde kommen würde.

Ein netter Lastwagenfahrer hielt an und erlaubte mir mitzufahren ins Lugnezertal hinauf um verschie- dene Lieferungen zu erledigen, wo ich auch beim ausladen behilflich sein konnte.  Ich genoss diese Mitfahrt sehr und verabschiedete mich dann vom Chauffeur in Ilanz mit herzlichem Dank und mit bes- ten Wünschen.   Etwa um 16 h war ich wieder in meiner Mansarde und legte mich für eine Siesta ins Bett.

Dann musste ich zur Migros gehen für einen Wocheneinkauf und setzte mich nachher an den Com- puter für die Bearbeitung von vielen schönen Bildern, damit ich davon einige für mein Internet- Web verwenden kann, wie die beiden Bilder oben.  Um 21.35h machte ich dann Feierabend mit einer war- men Dusche bevor ich mich für die Nachtruhe ins Bett legte.

Das wär's wieder für heute.

Alles Gute und viel Spass mit meinen Webseiten !    Thyl Steinemann

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