207    Ein weiterer Trottinet-Tag

Donnerstag, 3. August 2017

Heute entschloss ich mich wieder nach Zervreila zu fahren mit dem Postauto.  In Zervreila angekom- men meldete ich mich im Restaurant an für eine Trottinetfahrt.

Ein Angestellter nahm 15 Franken von mir entgegen u. ich musste noch einen Beleg unterzeichnen.  Dann befreite er mir ein Trottinet, das mit einem Seil gesichert war.  Ich nahm dieses, stieg auf und prüfte die Funktion der beiden Handbremsen:  o. k. !

Nun rief ich meine Schutzengel an und bat sie mich auf der Fahrt nach Vals zu begleiten und mich vor einem Sturz zu schützen.

Also konnte ich losfahren auf die rassige, aber stellenweise sehr gefährliche Tour auf der Strasse hinunter nach Vals.   Dort wo die normale Strasse in den langen Tunnel geht, musste ich nach links abzweigen auf die alte Strasse ausserhalb des Tunnels, die aber stellenweise in sehr schlechtem Zustand ist, fast wie ein Bachbett mit Löchern und Steinen.  Dieses Bild ist noch fast harmlos gegenüber anderen sehr gefährlichen Stellen:

So musste ich meine Geschwindigkeit den Strassenverhältnissen genau anpassen um einen Sturz zu vermeiden und manchmal nur im Schritttempo fahren.  Auf dieser alten Strasse hat es auch Tun- nels, die aber ein wenig beleuchtet sind. 

Hier ein Bild von schönen farbigen Felsen neben der alten Strasse:

Wo man nach dem langen Tunnel wieder auf die neue Strasse kommt, konnte ich stellenweise ganz rassig fahren bis über 50 km/h.  Ich musste aber rechtzeitig wieder bremsen wenn Unebenheiten auf der Strasse kamen oder enge Kurven um die man nicht sehen konnte wegen der Felswand.  
Da könnte einem auch ein Fahrzeug entgegen kommen, was auch öfters der Fall war. ich aber immer gut ausweichen konnte, weil ich an unübersichtlichen Stellen genügend vorsichtig fuhr.

Und hier machte mir oberhalb von Vals ein Strassenarbeiter ein Bild von mir:

Ich genoss diese anspruchsvolle, rassige Fahrt mit dem Trottinet wieder sehr und gelangte endlich ins Dorf Vals auf den Dorfplatz, wo ich neben der Glennerbrücke das Trottinet abstellen konnte und zu Fuss weiter ging bis zur nächsten Postauto- Haltestelle, wo ich mit dem kommenden Postauto nach Ilanz hinunter fahren konnte mit dem BÜGA.

In Ilanz angekommen nahm ich den nächsten Zug nach Chur, Landquart, durch den langen Vereina- tunnel ins Engadin bis Scuol - Tarasp.   Dort besorgte ich mir einen Mangosaft und eine Käsebretzel zur Verpflegung u. nahm den nächsten Zug zurück nach Chur und Ilanz.  

Um 17.43h war ich wieder in meiner Mansarde und bereitete mir ein kleines Abendessen.   Nachher setzte ich mich wieder an den Computer für ausgiebige Arbeiten mit der Überarbeitung der Noten- bilder aller meiner komponierten Melodien.

Um 21.12h machte ich dann Feierabend mit einer warmen Dusche bevor ich mich für die Nachtruhe ins Bett legte.

Und das wär's wieder für heute.

Alles Gute und viel Spass mit meinen Webseiten !    Thyl Steinemann

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