212     Im ref. Gottesdienst

Sonntag, 20. August 2017

Heute besuchte ich den Gottesdienst in der reformierten Kirche Ilanz, nachdem ich noch einen Rund- gang unternahm, weil ich noch eine Stunde zu früh war nach dem Zmorge.  Ich spazierte also noch am Rand der alten Oberalpstrasse bis zur Mehli - Garage und dann über die Brücke der Rhätischen Bahn auf die andere Seite des Rheines.  Dort ging ich zum Feldweg, der zum Obertor der Stadt Ilanz führt und gelangte mit einigen kurzen Rasten rechtzeitig zur Reformierten Kirche, wo die Tür offen stand u. mir die liebe Berner Pfarrerin Maria Wüthrich entgegen kam.  Ich begrüsste sie u. wünschte ihr Gottes Segen für ihre Predigt, setzte mich allein in die vierte Sitzreihe und wartete auf den Beginn des Gottesdienstes, der von der Organistin mit einem schönen Orgelstück eingeleitet wurde.

Hier noch ein Bild mit der alten Orgel auf der Empore im wunderschönen Kirchensaal:

Nach dem eindrücklichen Gottesdienst ging ich noch hinauf auf die Empore zur Organistin und bat sie darum, dass ich mich nochmals an die Orgel setzen darf um das Menuett zu spielen und einige schöne Akkorde.   Sie erlaubte mir dies freundlicherweise und so setzte ich mich an die Orgel trotz- dem noch die Kirchenglocken läuteten und begann mit dem Menuett, das ich ja auswendig spielen kann.  Am Schluss dieser Melodie ging ich über in einige Akkordfolgen, die sehr eindrücklich klang- en.  Ich bedankte mich dann herzlich bei der Organistin, dass sie mir dies erlaubte und gab ihr den Schlüssel von der Orgel in die Hand.

Dann begab ich mich auf einen kleineren Rundgang die Wege zurück, wie ich zur Kirche gekommen bin und war kurz vor Mittag wieder in meiner Mansarde, wo ich mir ein kleines Zmittag zubereitete und genoss.

Nachher legte ich mich ins Bett für eine wohltuende Siesta für etwa zwei Stunden, damit ich nicht immer an die schlimmen Vorgänge und Situationen denken muss, welche ich zurzeit als Justiz- und Bankenopfer erleben muss.

Dann ging ich nach Ilanz hinein bis an den Beginn der Valserstrasse und begann mit Autostoppen.
Nach einer guten Weile hielt ein netter Mann an und gestattete mir mitzufahren bis zur Abzweigung nach Pitasch.  Dort stoppte ich weiter bis ein netter junger Mann mich mitfahren liess bis zum Parkplatz der Sesselbahn in Vals, ( die hinauf führt zum Wanderweg zur Zervreila- See Staumauer.)

Unterwegs konnte ich von einem Wasserfall ein beeindruckendes Bild fotografieren:

Die Glennerschlucht ist dort wohl fast 100 Meter tief.

Oberhalb von Vals begann ich dann wieder mit stöppeln in der Gegenrichtung bis mir eine liebe junge Mutter mit drei kleinen Kindern erlaubte bis Ilanz hinunter mitzufahren.  Mit herzlichem Dank, besten Wünschen und zwei Küsschen auf ihre hübschen Wangen verabschiedete ich mich in Ilanz und war dann um 16.46h wieder in meiner Mansarde, wo ich mir ein kleines "Znacht" zubereitete und genoss und dann für ausgiebige Arbeiten an den Computer sass bis es Zeit für eine warme Dusche und für die Nachtruhe war.

So erlebte ich einen sehr schönen Sonntag u. bedankte mich natürlich herzlich bei meinen lieben Schutzengeln, die mir offensichtlich den ganzen Tag beistanden.

Und das wär's wieder mit meinem Bericht für heute.

Alles Gute und viel Spass mit meinen Webseiten !    Thyl Steinemann

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